SCARLETT JOHANSSON
Geboren am: 22. November 1984
Geburtsort: New York, USA
Johansson ist die Tochter des New York Architekten Karsten Johansson und Melanie Sloans. Sie hat einen Zwillingsbruder sowie zwei weitere Geschwister. Ihr Vater wurde in Dänemark geboren und ihre polnische Mutter wanderte in die Bronx aus. Ihre Eltern trennten sich, als sie 13 Jahre alt war.
Johanssons Eltern ließen sie ungehindert ihre Interessen verfolgen. Ihre frühen Ambitionen in Musicals zu spielen brachten sie dazu, einen Stepptanzkurs zu besuchen und an mehreren Castings für Werbungen teilzunehmen.
Schon im Alter von sieben Jahren startete ihre Schauspielkarriere in der Off-Broadway Produktion „Sophistry“ (1992) mit Ethan Hawke. Ihr Filmdebüt hatte sie zwei Jahre später, als sie die Rolle von Lara Nelson in dem Comedy-Drama „North – Eltern, nein Danke!“ (1994) spielte. Danach verkörperte Johansson Kate Armstrong, die Tochter von Harvard Jura Professor Paul Armstrong (Sean Connery) in „Im Sumpf des Verbrechens“ (1995).
In der Komödie „Wenn Lucy springt“ (1996) hatte sie die Rolle der Emily und spielte neben Ben Stiller, Sarah Jessica Parker und Elle MacPherson. Mit elf Jahren wurde Johansson für den Independent Spirit Award für ihre Rolle als Amanda in dem Drama über zwei Ausreißerinnen „Manny & Lo“ (1996) nominiert.
Ihre nächste große Rolle hatte Johansson in „Der Pferdeflüsterer“ (1998), der auf dem erfolgreichen Roman von Nicholas Evans basierte. Sie spielte die Rolle der 14-jährigen Grace MacLean. Robert Redford führte bei dem Film Regie und spielte die Hauptrolle als Tom Booker. Johansson erhielt für diese Rolle den Hollywood Reporter Young Star Award.
In „An American Rhapsody“ (2001) spielte sie neben Nastassja Kinski ein junges Mädchen, die dem kommunistischen Ungarn in den 50ern entflieht und nach Amerika reist. Es war eine anspruchsvolle Rolle, die auf wahren Begebenheiten basierte und eine weitere Möglichkeit bot, ihr Talent als ernstzunehmende Schauspielerin unter Beweis zu stellen.
Im Jahre 2003 spielte sie in Sofia Coppolas „Lost in Translation – Zwischen den Welten“ die berührende Rolle der Charlotte. Die frisch verheiratete junge Frau fängt während ihres Aufenthaltes in Japan eine freundschaftliche Beziehung mit einem abgestumpften Filmstar (Bill Murray) an. Diese Rolle bedeutete ihren internationalen Durchbruch und sie gewann den Upsteam Preis als beste Schauspielerin.
Ihre dramatischen Fähigkeiten wurden offen an den Tag gelegt und als nächstes arbeitete sie an dem Film „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ (2003), in dem sie Griet verkörperte, das Mädchen hinter einem von Jan Vermeers großartigsten Gemälden. 2004 drehte sie vier Filme und war dabei unter anderem an der Seite von John Travolta zu sehen.
Woody Allen führte in dem Film „Match Point“ (2005) Regie, in welchem sie die Rolle der Nola Rice spielte. Der gesamte Film wurde in England gedreht und auch Jonathan Rhys-Meyers spielte in einer Hauptrolle. „Black Dahlia“ wurde im gleichen Jahr gedreht und Brian De Palma Regie führte Regie.
Sie unterschrieb am 5. Januar 2006 einen Multi-Millionen Dollar Vertrag mit L´Oreal. Johansson ist das Gesicht der neuen Farblinie „HIP High Intensity Pigments“. Der Vertrag war angeblich drei Millionen Dollar wert und die Firma hofft somit 50 Millionen Dollar durch Verkäufe im ersten Jahr einzunehmen.
2007 arbeitete sie erneut mit Woody Allen zusammen. In dem erfolgreichen Film „Vicky Cristina Barcelona“ (2008) drehte sie an der Seite von Javier Bardem, Penélope Cruz und Patricia Clarkson. Im Jahr 2009 war sie in der Beziehungskomödie „Er steht einfach nicht auf dich“ zu sehen. Dass Johannson auch eine gute Rolle in Comicverfilmungen einnimmt, stellte sie sowohl im Film „Iron Man 2“ (2010) als auch in „The Avengers“ (2012) unter Beweis, in denen sie beides Mal die „Black Widow“ verkörperte.
Aber nicht nur im Fernsehen, sondern auch in anderen Bereichen der Unterhaltungsindustrie macht die US-Amerikanerin eine gute Figur macht. Im Jahr 2009 hat sie ihr Broadway Debüt in Arthur Millers Drama „Blick von der Brücke“, in dem sie die Catherine Carbone spielte. Für diese Rolle erhielt sie 2010 einen Tony Award. Seit Januar 2013 ist sie als „Maggie“ in der Broadway Neuinszenierung „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ zu sehen. Das Multi-Talent konnte außerdem auch mit ihrer schönen Stimme zu diversen Soundtracks beitragen. So sang sie unter anderen das Lied „Last Goodbye“ für den Soundtrack zu „Er steht einfach nicht auf dich“ und unterstützte J. Ralphs Lied „Before My Time“, welches in der Klimadokumentation „Chasing Ice“ (2012) zu hören ist.
Privat war Johannson von 2007 bis 2010 mit dem kanadischen Schauspieler Ryan Reynolds zusammen. 2008 gaben sie ihre Verlobung bekannt und heirateten noch im selben Jahr im kleinen Kreis in British Columbia. 2010 war das Eheglück jedoch schon wieder vorbei und die Scheidung war im Juli 2011 rechtskräftig.
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