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JOHN TRAVOLTA

 

Geboren am: 18. Februar 1954
Geburtsort: Englewood, New Jersey, USA

John Joseph Travolta wurde als Sohn katholischer Eltern geboren. Seine irisch-amerikanische Mutter Helen Cecilia Burke, eine Sängerin und Schauspielerin, brachte Travolta im Alter von 42 Jahren zur Welt. Sein Vater, Salvatore Travolta, ein Italo-Amerikaner der zweiten Generation, verdingte sich als Football-Spieler, bevor er zum Reifenhändler wurde. Sein Zuhause teilte sich Travolta mit fünf Geschwistern. Neben seiner Mutter arbeiteten auch seine Brüder und Schwestern alle beim Fernsehen, Film oder im Musikgeschäft.

Im Alter von zwölf Jahren trat er einem Theater-Workshop bei. Seine Mutter schrieb ihn später in der New Yorker Schauspielschule ein, wo er Tanz und Schauspiel studierte. Bald war er in einer Reihe von Fernsehwerbespots und lokalen Summer Stock Produktionen zu sehen. Seine erste professionelle Schauspielrolle bekam er schließlich 1970 in einer Musical-Komödie mit dem Titel „Bye Bye Birdie“ und später die Rolle des Doody im Brodway Musical „Grease“.

1975 erhielt Travolta schließlich seine erste Hauptrolle in der Sitcom „Welcome Back, Kotter“ (1975 – 1979). Die vier Jahre katapultierten ihn ins Rampenlicht und seine Rolle als frecher jugendlicher Draufgänger Vinnie Barbarino ließ ihm die Herzen der weiblichen Teenager zufliegen.

1976 wurde Travolta das erste mal für eine Großproduktion mit dem Titel „Carrie – Des Satans jüngste Tochter“ engagiert. Im gleichen Jahr nahm Travolta die Rolle eines Jungen mit Immundefekt im Film „The Boy in the Plastic Bubble“ (1976) an. Während der Dreharbeiten verliebte er sich in den Disco-Star Diana Hyland, die sechzehn Jahre älter war als er und seine Mutter spielte.
Traurigerweise wurde bei ihr später Krebs diagnostiziert. Sie starb 1977 in seinen Armen.

Seine nächste Rolle in „Saturday Night Fever“ (1977) führte ihn auf die Tanzfläche, wo er die Rolle des Tony Manero spielte und zum legendären Bee Gees Soundtrack tanzte. Die Rolle brachte ihm seine erste Oscar-Nominierung ein.

Noch 1976 übernahm er die Rolle des draufgängerischen, jugendlichen Frauenschwarms in „Grease“. Die Schlangen vor den Kinos waren länger als je zuvor und der Film wurde ein riesiger Erfolg. Der Soundtrack verkaufte sich mehr als zehn Millionen mal und gab Travolta einmal mehr die Möglichkeit sich als Popstar zu fühlen.

Der Hit „Urban Cowboy“ wurde 1980 zu Travoltas nächstem Film. Unglücklicherweise erlebte Travolta nach diesem Erfolg einen massiven Karriereknick. Erst mit „Kuck mal wer da spricht“ (1989) konnte er in die Erfolgsspur zurückkehren und mit Filmen wie Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“ (1994) bestätigen.

In den folgenden Jahren hatte Travolta weiterhin Erfolg, unter anderem mit „Schnappt Shorty“ (1995), „Face/Off – Im Körper des Feindes“ (1997) an der Seite von Nicolas Cage und „Mit aller Macht“ (1998) neben Emma Thompson.
Nach „Mit aller Macht“ strömten die Rollenangebote nur so herein. So spielte Travolta 1998 an der Seite von George Clooney und John Cusack im Kriegsdrama „Der schmale Grat“, welches zu sieben Oscar-Nominierungen führte. 1998 folgte eine weitere Nominierung für „Zivilprozeß“ und 1999 für „Die Tochter des Generals“.

2000 versuchte sich Travolta in einem neuen Genre. So produzierte er den Science Fiction Film „Battlefield Earth“. Das Buch, das Travolta als Vorlage diente, hatte ihn schon früh beeindruckt. Der Film floppte jedoch völlig und warf nicht den geringsten Profit ab. Auch seine nächsten schauspielerischen Projekte waren nicht von Erfolg gekrönt.

Um dies zu ändern, spielte Travolta 2001 den Nice Guy in „Tödliches Vertrauen“ und überlies die Rolle des Schurken Vince Vaughn. 2004 verkörperte er jedoch wieder den Bösewicht in der Marvel Comic Verfilmung von „The Punisher“.
Im selben Jahr mimte Travolta einen alkoholkranken Professor in „Love Song für Bobby Long“, was sein Image durch sein kurzes weißes Haar dramatisch veränderte. Auch für seinen nächsten großen Film „Im Feuer“ (2004) blieb er im Drama-Genre.

2007 wechselte Travolta schließlich das Geschlecht, als er die Mutter Edna Turnblad im Remake von John Waters Film „Hairspray“ von 1966 spielte und einen 30 Pfund schweren Fatsuit tragen musste. In den Folgejahren war er unter anderem in „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ (2009) und „From Paris with Love“ (2010) zu sehen.

Während der Dreharbeiten zu „Die Experten“ (1989) lernte Travolta seine spätere Frau Kelly Preston kennen. Travolta und Preston wurden am 5. September 1991 von einem Scientology-Priester getraut. Anfang 2009 wurde die Familie jedoch durch eine Tragödie erschüttert. Sein Sohn Jett, der unter dem Kawasaki-Syndrom litt, erlag im Alter von 16 Jahren einem Krampfanfall.

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