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NICOLAS CAGE

 

Geboren am: 07. Januar 1964
Geburtsort: Long Beach, Kalifornien, USA

Nicolas Kim Coppola ist der Neffe von Regisseur Francis Ford Coppola. Als seine Karriere begann, änderte er seinen Namen, um nicht bevorzugt zu werden und um sich zu behaupten. Seinen neuen Name verdankte er Luke Cage, einem schwarzen Comichelden, beziehungsweise dem Musiker John Cage.

Cage hatte es in seiner Kindheit nicht immer einfach. Sein Vater war ein Italo-Amerikaner, seine Mutter deutscher Abstammung. Sie war es auch, die von ernsthaften Depressionen geplagt wurde und immer öfter ins Krankenhaus musste. Später ließen sich seine Eltern scheiden.

Er zog mit seiner Familie nach San Francisco, wo er sich bereits mit 15 Jahren in das amerikanische Musikhochschultheater einschrieb und in „Golden Boy“ mitspielte.

Er arbeitete als Popcornverkäufer im Fairfax Theater, wobei er dachte, dass dies der einzige Weg sei, eine Filmkarriere zu starten. Dennoch bekam er eine kleine Rolle im Film „Rumble Fish“ (1983), den sein Onkel drehte.

Im Film „Peggy Sue hat geheiratet“ (1986) wurde Cage für seine Übertreibung kritisiert, aber trotz allem wurde Cher auf ihn aufmerksam, die dann auch vorschlug ihm eine Rolle in „Mondsüchtig“ (1987) zu geben. Diese Besetzung, gemeinsam mit seinem Auftreten in „Wild at Heart“ (1990) brachten seinen Durchbruch.

In „Leaving Las Vegas“ (1995) lieferte Nicolas eine reife Leistung als ein Alkoholabhängiger Schriftsteller ab, der sich umbringen wollte. Dafür bekam er mehrere Auszeichnungen, insbesondere den Oscar als bester Schauspieler.

Die actionlastigen Filme „The Rock – Fels der Entscheidung“ (1996), „Con Air“ (1997), „Face/Off – Im Körper des Feindes“ (1997) und „Nur noch 60 Sekunden“ (20009 waren große Erfolge an den Kinokassen. 1998 spielte er neben Meg Ryan in der tragischen Romanze „Stadt der Engel“ (1998), einer Neuverfilmung von Wim Wenders „Himmel über Berlin“ (1987). 

1998  bekam er einen Stern auf dem berühmten „Walk of Fame“ in Hollywood und wurde 2003 für den Film „Adaption“ (2002) wieder für den Oscar nominiert.

Seither war Cage in Produktionen wie „Das Vermächtnis der Tempelritter“ (2004), „Lord of War – Händler des Todes“ (2005) und „Ghost Rider“ (2007) zu sehen. Im Jahr 2009 war er mit dem Mysterythriller „Knowing – Die Zukunft endet jetzt“ und „Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen“, sowie 2010 mit „Kick-Ass“ in den Kinos vertreten.

Cage war sechs Jahre lang mit der Schauspielerin Patricia Arquette verheiratet. Ihre Scheidung 2001 leitete die viermonatige Ehe mit Elvis Presleys Tochter Lisa Marie ein. In dritter Ehe ist er mit Alice Kim verbunden und hat zwei Söhne.

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