ALEXANDER McQUEEN
Geboren am: 17. März 1969
Geburtsort: London, England, Großbritannien
Gestorben am: 11. Februar 2010
Alexander McQueens Vater war ein Taxifahrer im "East End" in London, wo er auch aufwuchs. Er lernte zunächst das Schneiderhandwerk in London und besuchte später das Central Saint Martin’s College of Art & Design, das er 1992 abschloss. Im Anschluss daran arbeitete er als Assistent bei Romeo Gigli. Wenig später gründete er sein eigenes Label.
Die ersten Jahre nutzte McQueen vor allem dazu Aufmerksamkeit zu erregen. Seine erste Modenschau 1994 zeigte Kleider mit aufgedruckten Reifenspuren, inspiriert durch Alfred Hitchcocks „Die Vögel“. Im Folgejahr wankten blutverschmierte Models in zerrissenen Kleidern über den Laufsteg, gefolgt von einem dröhnenden Dschungelfest.
1996 gewann er erstmals den „British designer of the year Award“. In nur wenigen Jahren war es ihm gelungen zu einem angesehen Haute Couture-Designer zu avancieren.
1997 wurde McQueen als Nachfolger des Designer John Galliano für das Modehaus Givenchy bestellt, dem er bis 2001 treu blieb. Seither gehörte er zur Gucci Group und zählte zu den innovativsten Designern.
2002 eröffnete McQueen seinen ersten Flagship-Store in New York, dem weitere in London, Mailand und Los Angeles folgten. Er erhielt im Jahr 2003 die CBE (Commander of the British Empire)-Auszeichnung für seine Leistungen in der Modeindustrie.
Das Kostüm, welches McQueen für Kate Winslet für die Oscar-Verleihung entwarf, brachte auf einer Auktion später 57.500 US-Dollar ein. Er entwarf außerdem das Brautkleid des Titanic-Stars. Zudem zeichnete er sich seit 2006 für die meisten Kostüme und Outfits der Sängerin Lady Gaga verantwortlich.
Im Sommer 2000 heiratete McQueen den Dokumentarfilmer George Forsyth. Anfang 2010 verstarb seine Mutter. Wenig später wurde McQueen in seiner Wohnung tot aufgefunden. Er hatte sich aufgrund von Depressionen und Angstzuständen das Leben genommen.


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