JOHN F. KENNEDY
Geboren am: 29. Mai 1917
Geburtsort: Massachusetts, USA
Gestorben am: 22. November 1963
John Fitzgerald Kennedy, der irische Vorfahren hatte, war der zweite Sohn des Geschäftmannes und Politikers Joseph P. Kennedy und seiner Frau Rose.
John F. Kennedy studierte kurze Zeit in Princeton und dann in Harvard. Doch im Jahre 1941 trat Kennedy der US Navy bei. Während er seinen Dienst auf dem Pacifik leistete, wurde 1943 das Schiff, das er kommandierte von den Japanern versenkt. Kennedy verhielt sich heldenhaft, doch da sein Rücken verletzt worden war wurde er 1945 aus dem Dienst entlassen.
Im Jahre 1946 stellte sich John F. Kennedy erfolgreich zur Wahl für einen Mandat im US Repräsentantenhaus. Als Kongressabgeordneter setzte er sich für die Bürgerrechte ein, jedoch schlug er auch eine scharfe Anti-Kommunistische Außenpolitik vor.
1952 wurde John F. Kennedy zum Senator gewählt und heiratete ein Jahr später Jacqueline Bouvier, eine Dame der Gesellschaft. Das Paar hatte drei Kinder, eins von ihnen starb im Säuglingsalter.
Bedauerlicherweise wurde John F. Kennedy oft wegen Rückenbeschwerden ins Krankenhaus eingeliefert, was es ihm beinahe unmöglich machte, seinen Dienst als Senator auszuüben. Kritiker bemerkten, dass er sich nicht der McCarthy Hexen-Jagd widersetzte.
Im Jahre 1956 schaffte es John F. Kennedy nicht sich die Wahl zum demokratischen Vizepräsidenten zu sichern. Daraufhin richtete er sein Augenmerk auf die Präsidentschaft. 1960 führte er eine gut organisierte und gut finanzierte Wahlkampagne und wurde nominiert.
John F. Kennedy gewann die Wahl nur mit einer knappen Mehrheit und das meiste seiner Innenpolitik wurde nicht durchgesetzt. Als Befürworter der Rassengleichheit an Anhängern gewannen, rang er sich verspätet dazu durch, die Gesetzgebung der Bürgerrechte voranzutreiben. Der Präsident nahm auch eine strenge anti-kommunistische Haltung an, als er einer Gruppe von kubanischen Exilanten, die bereits bewaffnet und trainiert waren, im April 1961erlaubte in ihr Heimatland einzudringen. Jedoch erwies sich die Invasion in der „Schweinebucht“ als eine peinliche Fehlentscheidung.
John F. Kennedys Hauptgegner war der sowjetische Führer Nikita Chruschtschow. Im Jahre 1961 errichteten die Sowjets eine Mauer zwischen West und Ostberlin. Kennedys antwortete darauf, indem er die Berliner Garnison verstärkte, die militärische Stärke der Nation und mit neuen Bemühungen um die Eroberung des Weltalls. Mit dieser Reaktion konfrontiert, lockerte Moskau den Druck auf Mitteleuropa.
Der Pattsituation in Berlin folgte mit der Kubakrise im Oktober 1962 unbestritten die gefährlichste Konfrontation dieser Ära. Während dieser Zeit strebte die Sowjetunion danach Nuklear-Raketen in Kuba zu stationieren und dies wenige Seemeilen vor der amerikanischen Küste. Ein Angriff schien wahrscheinlich und John F. Kennedy ordnete eine Seeblockade vor Kuba an. Der Krieg schien unmittelbar bevor zu stehen, als Chruschtschow, der die Sinnlosigkeit dieser Situation erkannt hatte, kurz vor zwölf anordnete, dass der sowjetische Schiffs-Konvoi umkehrte.
Während er am 22. November in einem Autokonvoi durch Dallas fuhr, wurde John F. Kennedy in den Kopf geschossen und starb. Harvey Oswald wurde dieses Verbrechens angeklagt, doch auch er selbst wurde zwei Tage später von Jack Ruby getötet, bevor er zur Verhandlung gebracht wurde.
Die „Warren Commission“, die aufgestellt wurde um in dem Fall um das Attentat zu ermitteln, beschloss, dass Harvey Oswald der alleinige Täter beim Präsidentenmord gewesen war. Aber, das „House Select Committee“ beschloss allerdings im Jahre 1979, dass es eine Verschwörung gewesen sein könnte. Die Meinungen gehen auch heute noch weit auseinander, und es gibt viele Theorien über dieses Attentat, über die auch heute noch diskutiert wird.
Durch seinen traumatischen Einfluss auf die Nation und die darauf folgenden politschen Auswirkungen erwies sich das Attentat als ein großer Einschnitt in die amerikanische Geschichte, der andauernd den Charakter der amerikanischen Gesellschaft beinflusst hat. Viele sahen President John F. Kennedy als eine Ikone der Amerikanischen Hoffnungen und Sehnsüchte. John F. Kennedy ist in Meinungsumfragen zu den früheren US Präsidenten nach wie vor weit oben platziert.



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