WHITNEY HOUSTON
Geboren am: 09.08.1963
Geburtsort: Newark, New Jersey, USA
Whitney Houston wurde als jüngstes von drei Kindern in einer talentierten Sängerfamilie geboren. Ihre Mutter Cissy war eine erfolgreiche Background- und Gospelsängerin. Die erfolgreiche Sängerin und Moderatorin Dionne Warwick war ihre Cousine und ihre Patentante Aretha Franklin ihr großes Vorbild.
Whitneys Sängerkarriere begann in einem lokalen Gospelchor. Sie stieg jedoch schon bald darauf zur Backgroundsängerin von Berühmtheiten, wie Lou Rawls und Chaka Khan, auf. Zur selben Zeit arbeitete sie auch als Model.
Im Alter von 18 Jahren unterzeichnete sie einen Plattenvertrag bei Arista Records, bei dem sie das Album „Whitney Houston“ aufnahm. Der Song „Saving All My Love For You“ aus demselben Album brachte ihr einen Grammy Award ein.
Ihre zweite Veröffentlichung „Whitney“ war das erste Album einer Frau, das auf Platz 1 in die Charts einstieg. Die ersten vier Singleauskopplungen schafften es ebenfalls alle an die Spitze der Billboard Charts. „I Wanna Dance With Somebody“ erreichte ebenso in Großbritannien Platz 1, was dem Eindruck entgegenwirkte, dass es sich bei ihr nur um ein One-Hit-Wonder handelte.
Ihr wachsender Status als Superstar sicherte ihr auch die Einladung mit „One Moment in Time“ den Titelsong für die Olympischen Spiele in Los Angeles beizusteuern. Daneben kam jedoch auch ihre Reputation als „Diva“ auf. So wurde ihr Auftritt beim 70. Geburtstag Nelson Mandelas von Vorwürfen anderer Stars überschattet, sie würde sich wie eine Primadonna benehmen.
Ihrem, 1990 erschienen, frischer wirkenden Dance Album, „I`m Your Baby Tonight“, war nur ein mäßiger Erfolg beschieden. Darüber hinaus konnte das Album die Kritiker nicht wirklich überzeugen. So bewertete die NME das Album mit null von zehn möglichen Punkten. Auch ihre Welttournee wurde von den Kritikern zerrissen. So schrieb die New York Times, Whitneys Band hätte „herumgerattert wie ein Betrunkener in der Küche“.
Whitney beantwortete die Kritik mit einem beeindruckenden Schauspieldebut im Film „Bodyguard“. Zur gleichen Zeit landete sie auch mit „I Will Always Love You“ ihren größten Hit. Die Single blieb für 10 Wochen auf Platz 1 in Großbritannien und das Album verkaufte sich weltweit mehr als 37 Millionen mal.
Im selben Jahr heiratete sie den Sänger und Bad Boy Bobby Brown - eine Beziehung, die genauso schwierig wie dauerhaft werden sollte. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter, ließen sich jedoch 2007 scheiden.
Es dauerte lange Zeit, bis Whitney mit „My Love Is Your Love“ ihr nächstes Album veröffentlichte. Das Album selbst wurde zwar positiv aufgenommen, verkaufte sich jedoch äußerst schlecht, obwohl Superstars wie Missy Elliott und Lauryn Hill beteiligt waren.
2000 erlitt Whitneys öffentliches Ansehen einige Beulen, als die Boulevardpresse berichtete, dass in Hawaii in ihrem Gepäck Marihuana entdeckt worden sei. Ihr Auftritt bei der Oscarverleihung wurde gestrichen, da es Gerüchte gab, dass sie ihre Generalprobe äußerst schlecht absolviert habe. Die Veröffentlichungen ihres „Greatest Hits Album“, „Love, Whitney“ und „Just Whitney“ floppten allesamt und halfen nicht dabei, das Interesse der Boulevardpresse von ihrem Privatleben abzulenken.
2002 gab Whitney in einem Fernsehinterview mit Diane Sawyer Drogenmissbrauch zu. 2004 und 2005 begab sie sich zu einem Drogenentzug. Sie trat im Oktober 2005 bei einer Show zum 25. Geburtstag der BET auf, bei dem sie zwar extrem dünn, jedoch auch so gesund, wie schon seit Jahren nicht mehr wirkte. 2007 veröffentlichte sie ihre „Ultimate Collection“. Im August 2009 erschien ihr neuestes Studioalbum „I look to you“.
Neben sechs Grammy-Auszeichnungen erhielt sie 2004 im Rahmen des "World Woman´s Award" in Hamburg den "World Artist Award for Lifetime Achievement" für ihr Lebenswerk.


Seite empfehlen
Impressum
Sitemap
