KEVIN COSTNER
Geboren am: 18.01.1955
Geburtsort: Lynwood, Kalifornien, USA
Kevin Michael Costner wurde als Sohn einer Arbeiterfamilie in Südkalifornien geboren. In seiner Kindheit kam er viel herum, woher wohl auch seine Liebe zur amerikanischen Landschaft rührt.
In seinen jungen Jahren schrieb Costner Gedichte, sang in einem Baptistenchor, war ein hervorragender Baseballspieler und baute sogar sein eigenes Kanu.
1973 besuchte er die California State University in Fullerton, heiratete und hatte noch keine genauen Vorstellungen für sein Leben. Dies änderte sich, als er auf einem Flug Richard Burton traf und sich entschied, eine Karriere als Schauspieler zu verfolgen.
Er zog mit seiner Frau nach Los Angeles und versuchte, Arbeit als Schauspieler zu finden. In der Zwischenzeit arbeitete er als LKW-Fahrer und Fremdenführer. Nachdem er 1974 eine Rolle in "Malibu Hot Summer" ergattern konnte, suchte er weiterhin bessere Engagements und nahm kleinere Rollen an. Er lehnte die Hauptrolle in "War Games" zugunsten einer Rolle in Lawrence Kasdans "Der große Frust" ab.
Seine Rolle wurde zwar herausgeschnitten, Kasdan engagierte ihn aber wieder, diesmal für den Western "Silverado" – die Rolle, die Costner schließlich zum Star machte.
In "Die Unbestechlichen", "No Way Out – Es gibt kein Zurück" und den Baseballfilmen "Annies Männer" und "Feld der Träume", schaffte es Costner, sich seine eigene Nische als unerschrockener Held zu schaffen.
Überzeugt von seiner moralischen Stärke führte er bei "Der mit dem Wolf tanzt" (1991) nicht nur Regie, sondern übernahm auch die Hauptrolle. Der Film gewann den Oscar für den Besten Film und die Beste Regie.
Nach "Robin Hood: König der Diebe", spielte Costner die Hauptrolle in Oliver Stones "JFK – Tatort Dallas", und in dem Erfolgsfilm "Bodyguard". Als er jedoch in den Filmen "Perfect World" und "Wyatt Earp – Das Leben einer Legende" eher charakteruntypische Rollen übernahm, ließ der kommerzielle Erfolg auf sich warten.
Costners nächstes Projekt war der Film "Waterworld", ein geradezu absurd teures, postapokalyptisches Sciencefiction-Abenteuer mit Dennis Hopper als Bösewicht. Der Film war ein Megaflop und Costner drehte daraufhin den eher unscheinbaren, aber doch sehr erfolgreichen, Film "Tin Cup", bevor er mit der Übernahme von Regie und Hauptrolle in "Postman" wieder eine schwere Fehlentscheidung traf.
Niedergeschlagen besann sich Costner wieder auf Filme wie "Aus Liebe zum Spiel" und "Crime is King - 3000 Miles to Graceland", bevor er sich mit dem relativ erfolgreichem Film "Thirteen Days", einem Polit-Drama, das sich mit der Kubakrise beschäftigt, wieder auf JFK-ähnliches Terrain wagte.



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