LEONARDO DICAPRIO

Geboren am: 11. November 1974
Geburtsort: Los Angeles, Kalifornien, USA

1974 wurde Leonardo Wilhelm DiCaprio als Sohn einer Deutschstämmigen und eines Italo-Amerikaners in Hollywood geboren. Seine Eltern ließen sich scheiden, als er noch ein Baby war. Das Paar blieb befreundet und sie teilten die Erziehung untereinander auf. Der junge DiCaprio entdeckte seine kreative Seite sehr früh und im Alter von fünf Jahren hatte er bereits seine erste Fernsehrolle in einer populären TV-Sendung für Kinder.

Um seine geringen akademischen Kenntnisse aufzubessern, schrieb er sich für Sommerkurse in Schauspielunterricht und Darbietungskunst ein. Mit 14 unterschrieb er einen Vertrag bei einer Agentur und machte dort Werbespots fürs Fernsehen. Seine erste Schauspielrolle hatte er in der TV-Seifenoper „California Clan“ und 1990 bekam er neben David Arquette die Hauptrolle in der wenig erfolgreichen Serie „The Outsiders“.

DiCaprio war schon in jungen Jahren ehrgeizig genug, den Sprung auf die große Leinwand schaffen zu wollen und er bekam 1991 seine Chance in dem Teenie-Horrorstreifen „Critters 3 - Die Kuschelkiller kommen“. Daraufhin wurden schnell Casting-Agenturen auf den aufsteigenden blonden Star aufmerksam und er erhielt eine weitere Chance in „This Boy's Life“ (1993) neben Robert De Niro. In dieser Filmrolle konnte DiCaprio die volle Spanne seiner Schauspielkünste zeigen.

1993 spielte er zusammen mit Johnny Depp in „Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa“ und mimte einen geistig behinderten Jugendlichen. Der Film war ein großer Erfolg bei den Kritikern und der junge Star erhielt seine erste Oscar-Nominierung. Weitere Rollen in „Schneller als der Tod“ (1995) und „Jim Carroll - In den Straßen von New York“ (1995) trugen zu seiner wachsenden Diskontfähigkeit bei.

Aber seine Rolle in „Total Eclipse - Die Affäre von Rimbaud und Verlaine“ im Jahr 1995 ließ einige Kritiker die Augenbrauen hochziehen. Er spielte den schikanierten bisexuellen Dichter Arthur Rimbaud neben David Thewlis. Ein Film mit einer derartigen Handschrift war ein tapferer Zug für einen jungen Schauspieler, der gerade versuchte Hollywood zu erobern.

1996 kehrte er mit einem Mainstream-Film zurück. DiCaprio spielte die Hauptrolle in Baz Luhrmanns Version von „Romeo und Julia“. Der Film war ein enormer Erfolg, vor allem bei der so genannten MTV-Generation. Aber egal wie erfolgreich „Romeo und Julia” gewesen war – mit dem Film des Jahres 1997 konnte er nicht mithalten - „Titanic“. Das 100 Millionen US-Dollar teure Epos von James Cameron erntete elf Oscars und brachte DiCaprio internationalen Ruhm, einen Golden Globe und den Status eines Teenie-Idols ein.

Auch wenn er für sein Rolle in „The Beach“ (2000) 20 Millionen US-Dollar erhielt, wurde dieser Film von den Kritikern zerrissen und DiCaprio für die Goldene Himbeere als „Schlechtester Schauspieler“ nominiert. Es dauerte zwei Jahre, ehe er mit Filmen wie „Gangs of New York“ (2002) oder „Catch Me If You Can“ (2002) wieder von sich reden machte.  Weitere zwei Jahre später sah man ihn auf der Leinwand in einem von Kritikern viel beachteten Film - Martin Scorseses „The Aviator“ (2004). Abermals schlüpfte DiCaprio in die Rolle einer authentischen Person und mimte den Flugpionier Howard Hughes.

2007 wurde er als erster Schauspieler für zwei Rollen in der gleichen Kateogrie bei den Golden Globes nominiert. Zum einen für die Verkörperung des verdeckten Ermittlers Billy Costigan in „Departed – Unter Feinden“ (2006) und zum anderen für die Darstellung des Soldaten Danny Archer in „Blood Diamond“ (2006). Hintergrund des letztgenannten Dramas bildete der Konflikt um Diamanten im Kontext des Bürgerkrieges von Sierra Leone 1999.

In „Zeiten des Aufruhrs“ (2008) arbeitete DiCaprio wieder an der Seite von Kate Winslet und für „Shutter Island“ (2010) bereits zum vierten Mal unter der Regie von Martin Scorsese. Darin verkörpert er den unter Paranoia leidenden US-Marshal Edward Daniels.

DiCaprio setzt sich engagiert für Umweltschutz und gegen globale Erwärmung ein. Ausdruck findet dieser Einsatz unter anderem in dem Dokumentarfilm „The 11th Hour“ (2007), einer eigenen Umwelthilfsorganisation und einer Öko-Internetseite.

Biografien zu stars&sternchen demnächst im Programm:

13.09.2010, 18:00
Brad Pitt,
14.09.2010, 00:00
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14.09.2010, 06:00
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14.09.2010, 12:00
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