Meine Tattoo Story
Sehen Sie die BIO-Eigenproduktion "Meine Tattoo-Story" jetzt online in voller Länge oder wählen Sie unten den Film Ihres Lieblingskandidaten!
Tattoos sind nicht nur Kunstwerke auf der Haut sondern auch ein Zeichen von Individualität und verraten so manches Geheimnis über die Träger. Zu den Bildern gehört häufig eine spannende, komische oder interessante Geschichte.
In der Reallife-Serie „Tattoo Highway“, die auf THE BIOGRAPHY CHANNEL seit dem 17. Oktober immer samstags um 19 Uhr in deutsche Erstausstrahlung zu sehen ist, geht es genau um diese Geschichten, die das Leben schreibt. Der Protagonist Thomas Pendelton ist Tattoo-Künstler und interessiert sich vor allem für die Geschichten, die hinter den Tätowierungen stehen, die er sticht.
THE BIOGRAPHY CHANNEL und das Magazin Tattoo Spirit nahmen sich daran ein Beispiel und suchten in Deutschland nach besonderen Geschichten zu Tattoos und riefen daher zu einem Casting auf. Nicht die schönsten Tätowierungen wurden gesucht, sondern vor allem die individuellsten und spannendsten Storys dazu. Als Gewinn winkten den acht beeindruckendsten Bewerbern Fernsehauftritte auf BIO.
Ein herzliches Dankeschön für all die großartigen Bewerbungen, die wir erhalten haben! Die Gewinner wurden zum Dreh nach Berlin eingeladen und von einem professionellen Kamerateam in der tollen Atmosphäre des Tattoo-Studios "Tattoo-KD" in Berlin-Moabit gefilmt, während sie über Ihr Tattoo und dessen Ursprung erzählen. Die Sendung ist nun auch hier im Web gratis zu sehen.
Ein herzliches Dankeschön für all die großartigen Bewerbungen, die wir erhalten haben! Aus den Einsendungen wurden folgende acht Tattoo-Fans ausgewählt, um uns vor laufender Kamera ihre ganz persönliche Geschichte zu präsentieren:
Andreas aus Bremen:
Die besondere Geschichte zu meinem Tattoo: Ich bin nun 48 Jahre alt. Vor 3 Jahren habe ich mich das erste Mal stechen lassen. Vorgeschichte und Anlass: Ich hatte meine Seelenverwandte gefunden. und ihr ihren Traum zur Selbstständigkeit finanziert. Nach 12 Jahren Beziehung kam die Trennung und ich litt und spürte viel Schmerz. Ich brauchte einen anderen Schmerz. So habe ich mir ein Tribal an der Hüfte stechen lassen. Am Morgen nach der letzten Sitzung bekam ich einen Telefonanruf. Meine Mutter hatte sich umgebracht. So stand ich mit der Plastikfolie über meinem Tattoo, das meinen Schmerz eigentlich mindern sollte, mit viel mehr Schmerz vor Polizei, Notarzt und der Leiche meiner Mutter. Über das Tribal habe ich dann eine Drachen tätowieren lassen. >> zum Film
Andreas aus Neuss:
Moin Moin! Als Riesen-Fan der „Fantastischen Vier“ ziert meinen rechten Oberarm innen das Booklet-Motiv des Songs „Ernten was wir säen" im Stil des Filmposters von „Dawn of the Dead“. Mit ihrem 2007er Album „Fornika“ hat die Gruppe endlich ein Album veröffentlicht, welches über ein paar schöne Tattoo-Vorlagen verfügt und mir die Chance bot, meine Leidenschaft für Tattoos und die Band zu verbinden. Meinen linken Oberarm innen ziert darüber hinaus das „Fornika-Auge“, ebenfalls im Booklet der CD zu finden. Meine restlichen Tattoos zu beschreiben würde, hier zwar den Rahmen sprengen, dennoch sollte das Logo meiner Videothek „Flimmerkiste“ mit Eröffnungsdatum nicht unerwähnt bleiben. >> zum Film
Anna-Katharina aus Erbendorf:
Mein Tattoo erzählt die Geschichte meines Vaters. Er war der Mensch, der mich am Boden gehalten hat. Vor 4 Jahren, bevor er starb, malte er mir die 2 Schwalben auf ein Papier und meinte zu mir: „Die Schwalben stehen für dich. Du bist der Mensch in meinem Leben der seinen WEG geht, der frei ist, nicht angebunden ist. Du bist diejenige, die ich gehen lassen kann, um zu wissen, dass Du bald wiederkommst.“ Der Anker und die Rose soll einfach meine Familie darstellen. Der Mittelpunkt in meinem Leben. Die Erdbeeren waren die Lieblingsfrüchte meines Vaters. Im Großen und Ganzen hat mein Vater mir eben diese Schwalben gezeichnet und ohne es zu verbessern, hab ich sie mir nach seinen Tod sofort stechen lassen. Er war der Mittelpunkt in meinem Leben und deswegen soll das Motiv auch an meinem Herzen liegen. >> zum Film
Detlef aus Lünen:
Die Story zu meinem Bild ist schnell erzählt: Vor elf Jahren, als mich meine Frau verlassen hatte und dann noch mein Hund gestorben ist, war für mich so ziemlich alles vorbei. Dann trat ein neuer Hund in mein Leben, acht Wochen alt und brauchte mich ... Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, mehrere Beziehungen und schwere Krankheiten gemeinsam überstanden. Immer war der Hund treu für mich da und hielt als einer der wenigen zu mir. Leider ist sie im Januar verstorben. Vorher aber habe ich noch Fotos von ihr gemacht und sie mir unter die Haut stechen lassen... Das Tattoo werde ich noch mit ihrem Geburts- und Todesdatum umrahmen lassen, um es zu vollenden. >> zum Film
Fatima aus Nienburg:
Ich stelle mich kurz vor. Mein Name ist Fatima und ich bin 28 Jahre alt. Mein Vater stammt aus der Türkei, meine Mutter ist deutsche und ich bin zwischen zwei Kulturen groß geworden. Im Alter von 21 habe ich meinen Rucksack gepackt und mich auf den Weg in die Heimat meines Vaters gemacht. Dort habe ich für sieben Monate nach dem Islam gelebt und schon nach kurzer Zeit die Sprache gelernt. Es war eine wirklich schwere Zeit für mich, doch sie hat mich so sehr geprägt, dass ich meinen Rücken tätowieren musste. Ich bin Sängerin und Songwriter und gemeinsam mit meinem Freund, der selbst Drummer in einer Hardcoreband ist, mache ich Musik. >> zum Film
Jens "Ortwin" aus Dortmund:
Eine Sucht, die einen nie mehr loslässt...Schon als 16-jähriger bin ich von Studio zu Studio gefahren oder hab die damals noch sehr seltenen Tattoo-Conventions besucht. Ich war wohl einer der ersten echten Convention-Touristen zwischen L.A. und Berlin. Ich hab mir Vorlagen angesehen und mit den Künstlern gesprochen um so viel wie möglich über diese Kunst zu lernen.Meine Freizeit verbrachte ich also immer mit diesem Thema. Klar, dass ich irgendwann anfing, selbst in Studios zu arbeiten. Erst als Piercer, später auch an der Tattoo-Nadel. Nicht um Künstler zu werden, sondern um diese Kunstform aus jeder Perspektive zu erfahren. Um Hintergründe aufzudecken und einen großen Kreis zu schließen. Diese Lebensgeschichte spiegelt sich auch in meinen Tattoos wieder. >> zum Film
Mari aus Rudersberg:
Auf diesem Bild sieht man einen Friedhof mit sechs Grabsteinen. Sie stehen für die Menschen, die mir im Leben wichtig waren und leider verstorben sind. Ein Grabstein symbolisiert meinem ersten Hund, einer meinem Dad, einer ist für meine Großeltern mütterlicherseits, einer ist einem Freund gewidmet. Ein weiterer steht für einen Freund, von dem ich vieles über Hundeerziehung gelernt habe und einer gehört zu einem der besten und zuverlässigsten Leute, die ich kannte. Dazu habe ich auch die Innenseite meines Armes tätowiert, wo man das bekannte Draculaschloss zu sehen bekommt. Auf der Handfläche sieht man eine Art Wurzel, die bis zu 2 Fingern geht. Das soll bedeuten, dass die Personen auf diesen Grabsteinen, tief in mir verwurzelt sind und somit in mir oder besser gesagt mit mir weiter leben. >> zum Film
Patrick aus Berlin:
Patrick hat sich live vor der BIO-Kamera das Wappen des Kiezes stechen lassen, in dem er aufgewachsen ist. Nach fast 30 Jahren fühlt er sich mit diesem Ort tief verwurzelt. In Berlin-Lichterfelde hat er viele Dinge erlebt und ist vielen unterschiedlichen Menschen begegnet, die ihn geprägt haben. Er liebt seinen "Kiez" und möchte von dort einfach nicht mehr weg. Seine Liebe zu seinem Wohnort hat Patrick kurzerhand mit einem Wappen-Tattoo besiegelt.
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...und nicht zu vergessen:
Ganz herzlichen Dank an den Tattoo-Künstler Klaus, in dessen Berliner Studio "Tattoo KD" THE BIOGRAPHY CHANNEL drehen durfte!


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