Geboren am: 10. Mai 1960
Geburtsort: Dublin, Irland
Bono, der Sänger der irischen Rockband U2, wurde 1960 als Paul David Hewson in Dublin geboren. Mit seinen Eltern und seinem Bruder wuchs er in einer Vorstadt von Dublin auf und erhielt schon früh den Spitznamen, der bis heute sein Künstlername ist. Seine Schulfreunde nannten ihn „Bono Vox“, was „gute Stimme“ bedeutet.
Im Alter von 14 Jahren verlor Bono seine Mutter, der er später den Song „Tomorrow“ widmete. 2001 verstarb sein Vater, der an Krebs gelitten hatte. Ihm zu ehren erschienen die Lieder „Sometimes you can´t make it on your own“ und „One Step closer“ 2004 auf dem U2-Album „How to dismantle an Atomic Bomb”.
In Jugendjahren begann sich Bono für Musik zu interessieren und Gitarre zu spielen. Inspiration erhielt er durch Bands wie Thin Lizzy oder den Ramones. 1976 reagierte er auf einen Aushang in der Schule, auf dem Musiker für die Gründung einer Rockband gesucht wurden. Nach mehreren Namensänderungen und Überlegungen zur Besetzung ging darauf 1978 die Band U2 mit Bono als Leadsänger hervor.
Die Band schaffte es innerhalb kurzer Zeit, sich international Gehör zu verschaffen. Nachdem sie einen Talentwettbewerb an ihrer Schule gewonnen hatten, veröffentlichten sie 1980 ihr erstes Album, das jedoch noch wenig Beachtung fand. Als Vorband der Gruppe „Talking Heads“ ebneten sie sich den Weg in die weltweite Musikszene. Ihr drittes Album „War“ (1983), mit Hits wie „Sunday bloody Sunday“ (1983) und „New Year´s Day“ (1983) bedeutete den endgültigen Durchbruch.
Nach mehreren weiteren Alben erschien 1986 „The Joshua Tree“. Der große Erfolg der LP sicherte U2 den Platz im internationalen Rockolymp. So sahen die Rockmusiker auf ihrer Welttournee Ende der 1990er in den größten Arenen der Welt teilweise über 150.000 Zuschauer. Und auch im neuen Jahrtausend gelingt es der Band mit Hits wie „Beautiful Day“ (2000), „Elevation“ (2001),
„Magnificent“ (2009) oder „I'll Go Crazy If I Don't Go Crazy Tonight“ (2009) an ihren jahrzehntelangen Erfolg anzuknüpfen.
Neben seiner Aktivität als Musiker versucht Bono seine Bekanntheit für politische und soziale Zwecke zu nutzen. Dabei setzt er sich besonders für die Bekämpfung von Aids in Afrika ein und macht sich für den Schuldenerlass von Ländern der Dritten Welt stark. Außerdem engagierte er sich für die Opfer des Krieges in Bosnien-Herzegowina und unterstützt zahlreiche wohltätige Veranstaltungen wie Live Aid.
So erhielt Bono nicht nur für seine Leistungen als Musiker, sondern auch für seine Rolle als politischer Aktivist zahlreiche Auszeichnungen. Neben dem „Free your Mind Award“ (1999), der Auszeichnung als „Europäer des Jahres“ (2001) und dem britischen Verdienstorden KBE (2007) wurde er 2005 gemeinsam mit Bill und Melinda Gates zur „Person of the Year“ gewählt. Zudem war er mehrfach für den Friedensnobelpreis nominiert.
Seit 1982 ist der Sänger mit Alison Stewart verheiratet. Gemeinsam haben die beiden vier Kinder und leben in einem Vorort südlich von Dublin.
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