Geboren am: 09. Juli 1964
Geburtsort: San Francisco, Kalifornien, USA
Courtney Love, geboren als Courtney Michelle Harrison, ist die Tochter von Hank Harrison und Linda Risi. Bereits in frühen Jahren wurde sie zwischen verschiedenen Verwandten und Kinderheimen hin und her geschoben. Ihre Mutter hatte in den ersten Lebensjahren ihrer Tochter dreimal geheiratet. Als Love mit vierzehn beim Diebstahl erwischt wurde, begann eine unangenehme Zeit von Aufenthalten in Heimen und Besserungsanstalten.
Am 24. Februar 1992 heiratete sie Kurt Cobain in Hawaii. Der Sänger der Band Nirvana nahm sich zwei Jahre später, im April 1994, mit einer Überdosis Heroin und einer Schrotflinte das Leben. Er ließ dabei seine Frau mit der gemeinsamen Tochter, Frances Bean Cobain, zurück.
In den Folgejahren wurde Love in Rechtsstreitigkeiten mit der Plattenfirma und den ehemaligen Bandkollegen Cobains verwickelt, da sie die Umsatzbeteiligungen für sich allein beanspruchte. Zudem wurden Beschuldigungen laut, die ihr die Verantwortung am Tod Cobains gaben.
Love selbst hatte ihre erfolgreichste Zeit als Musikerin als Sängerin der Band Hole. Zuvor hatte sie als Stripperin rund um den Globus gearbeitet und in weiteren Musikgruppen gespielt.
Überdies war sie in Filmen wie „Der Mondmann“ (1999), „Larry Flynt – Die nackte Wahrheit“ (1996) und „24 Stunden Angst“ (2002) als Schauspielerin aktiv und wirkte auch in der ersten Staffel „Miami Vice“ (1985) mit.
Neben ihrer Karriere als Schauspielerin und Musikerin macht Love des Öfteren durch Skandale und ordinäre Auftritte von sich reden. Nach der Veröffentlichung ihres ersten Soloalbums „America’s Sweetheart“ (2004) musste sie sich für sechs Monate in einen Drogenentzug begeben.
Nach ihrer Drogenrehabilitation begann Love ihre Arbeit an dem neuen Album „Nobody’s Daughter“ (2010) der Band Hole. Darin verarbeitete sie viele Erfahrungen ihres Drogenmissbrauchs und der Zeit im Entzug. Die Entstehung des Albums wurde in der Dokumentation „The Return of Courtney Love“ verfilmt.
Im Oktober 2006 veröffentlichte die Sängerin und Schauspielerin ihre Biografie „Dirty Blonde“.
2007 feierte Love ihr Bühnencomeback in eine Show von Linda Perry, mit der sie bereits früher zusammengearbeitet hatte. Nach all den Exzessen scheint Love, vor allem zum Wohle ihrer Tochter, ihr Leben nun in gelenktere Bahnen zu leiten.
Sendungen auf THE BIOGRAPHY CHANNEL:
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