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JOHNNY DEPP

Geboren am: 09. Juni 1963
Geburtsort: Owensboro, Kentucky, USA

Johnny Depp wurde in einer typisch amerikanischen Arbeiterfamilie in Owensboro geboren. Depp hat drei Geschwister. Danny „DP“, der als Drehbuchautor arbeitet, Debbie, die Depp managet und Christine.

Mit 16 Jahren brach Depp die High School ab um sich ganz auf seine neue Leidenschaft Musik zu konzentrieren. Er trat der Punkband „The Flame“ bei, die schon bald zahlreiche Gigs in Florida absolviert hatte. Auf der Suche nach einem Plattenvertrag lernte er durch seine erste Frau Nicolas Cage kennen, durch den er eine Rolle in Wes Cravens „Nightmare – Mörderische Träume“ (1984) erhielt.

Der Film war ein Erfolg, doch Depp sah seine Zukunft in der Musik und nicht im Kino. Doch seine Band löste sich auf und so entschied sich Depp, sein zweites Standbein ernster zu nehmen und sicherte sich schon bald seine nächste Filmrolle in Oliver Stones Vietnam-Film „Platoon“ (1986).

Doch sein Glück lies wieder nach, als er die guten Rollen, auf die er gehofft hatte, nicht bekam. Und als ihm endlich ein Angebot gemacht wurde – er sollte einen jungen Polizisten in der neuen TV Serie „21 Jump Street – Tatort Klassenzimmer“ (1987-90) spielen – lehnte er dieses zunächst ab, weil es nicht seinem Niveau entsprach. Als Officer Tom Hanson wurde er schnell zum Lieblingscharakter und über Nacht zum Teenie-Idol und Pin-Up.

Nachdem mit dem Film „Cry Baby“ (1990) sein Image als Leinwandrebell wiederhergestellt war, bildete Depp die perfekte Besetzung, als der Regisseur Tim Burton nach einem Schauspieler in den 20ern suchte. Er sollte die kuriose Rolle des „Edward mit den Scherenhänden" (1990) spielen.

Mit Depps Kariere ging es daraufhin in den 90ern steil bergauf. In dem Film „Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“ (1993) spielte er neben Leonardo DiCaprio. Danach trat er in „Benny und Joon“ (1993) auf, in dem er das Leben und Werk von Charlie Chaplin und Buster Keaton porträtierte. 1995 folgte seine Interpretation von Don Juan DeMarco, indem er als vermeintlich psychisch Kranker den größten Liebhaber aller Zeiten mimte.

Doch während Depps Ansehen als brillanter Schauspieler von Jahr zu Jahr stieg, wurde sein Privatleben immer wackeliger. Er führte eine unstete Beziehung mit Kate Moss und es gab zahlreiche Gerüchte um seine Trunksucht und Drogen. Nach der Trennung von dem Model traf er auf die französische Sängerin und Schauspielerin Vanessa Paradis. Seither sind sie ein Paar und haben gemeinsam zwei Kinder.

Depps Kariere entwickelte sich immer besser, obwohl er stets eigenartige, aus dem Rahmen fallende Rollen bevorzugte. Er wurde für sein Porträt eines Undercover Polizisten in „Donnie Brasco" (1997), in dem er neben Al Pacino als Gangster spielte, umjubelt und erhielt daraufhin erstmals die Chance in „The Brave“ (1997) Regie zu führen.

In der Folgezeit mimte Depp eine Reihe von umstrittenen, herausfordernden Rollen, in denen er die dunklere Seite der menschlichen Natur erforschte. Er spielte in Terry Gilliams exzentrischem Film „Fear and Loathing in Las Vegas“ (1998), gefolgt von der Rolle eines Buchhändlers in Roman Polanskis kaltblütigem Thriller „Die neun Pforten“ (1999).

Nach dem Sciencefiction-Film „Die Frau des Astronauten“ (1999), besetzte Depp die Hauptrolle in Tim Burtons erfolgreichem Film „Sleepy Hollow“ (1999). Daraufhin brachte ihm seine Rolle als Zigeuner Roux in „Chocolat… ein kleiner Biss genügt“ (2002) eine Oscar-Nominierung ein.

Als Depp auf die große Kinoleinwand zurückkehrte, gelang ihm mit „Fluch der Karibik“ der Kassenschlager des Jahres 2004. Depp spielte dabei die Rolle des Captain Jack Sparrow. Teil zwei und drei des Piratenfilms waren sogar noch beliebter als der erste. Man erreichte über eine Milliarde Doller an den Kinokassen und reihte sich neben James Camerons „Titanic“ und Peter Jacksons „Herr der Ringe“ unten den drei erfolgreichsten Filmen aller Zeiten ein.

Nach dem gewaltigen Erfolg spielte er J.M. Barrie, den Autor von Peter Pan in „Wenn Träume fliegen lernen“ (2004). Depps brillante Leistung brachte ihm eine weitere Oscar-Nominierung ein. Im folgenden Jahr erhielt Depp die Hauptrolle in „Charlie und die Schokoladenfabrik“ (2005), einem weiteren Burton-Film.

Sein musikalisches Talent konnte er bereits in seinem nächsten Projekt unter Beweis stellen. An der Seite von Helena Bonham Carter spielte er in „Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street“ (2007). In der Verfilmung des gleichnamigen Musicals sang er alle Gesangparts selbst. 2009 war er als John Dillinger in „Public Enemies“ zu sehen. Im gleichen Jahr konnte man ihn an der Seite von Heath Ledger in „Das Kabinett des Dr. Parnassus" in den Kinos erleben. 2010 folgte die 3-D-Verfilmung „Alice im Wunderland".

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