Home>Themen>Online-Biografien>stars&sternchen>Antonio Banderas

ANTONIO BANDERAS

Antonio Banderas

Geboren am: 10. August 1960
Geburtsort: Málaga, Andalusien, Spanien

José Antonio Domínguez Banderas kam als Sohn eines Polizisten und einer Lehrerin während dem Francoregime zur Welt. Banderas hat einen 18 Monate jüngeren Bruder. In jungen Jahren träumte er davon, Fußballprofi zu werden. Mit fünfzehn brach er sich jedoch den Fuß, was diesem Traum ein jähes Ende setzte. Er schrieb sich stattdessen für Kurse an der Schauspielschule Málaga ein. Dort entdeckte er seine Liebe zur Schauspielerei. Er spielte auf vielen Bühnen, bis er 1981 am Spanischen Nationaltheater in Madrid engagiert wurde.

Im darauf folgenden Jahr gab Banderas sein Leinwanddebüt in „Labyrinth der Leidenschaften” (1982) unter der Regie von Pedro Almodóvar. Zwischen 1982 und 1985 drehte Banderas eine ganze Reihe spanischer Filme, bis er wieder mit Almodóvar arbeitete. In „Das Gesetz der Begierde” (1987) spielte er einen Homosexuellen und machte mit dem ersten Leinwandkuss zwischen Männern Schlagzeilen. 1988 erschien mit ihm Almodóvars international gefeierter Film „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs” (1988).

Banderas war gefragt und Almodóvars Erfolgsrezept schien aufzugehen. Zwei Jahre später drehten die beiden „Fessle mich!” (1990). Eine warmherzige, unorthodoxe Liebeskomödie über einen Geisteskranken, der eine Pornodarstellerin entführt und sie solange gefesselt hält, bis sie sich in ihn verliebt.

Nachdem er in seiner Heimat sehr erfolgreich war und viel Erfahrung beim Film sammeln konnte, wollte er auch den Durchbruch auf dem amerikanischen Markt schaffen. Mutig verfolgte er diesen Traum, obwohl er kein Wort Englisch sprach. Sein Charisma und der feurige Latino-Look halfen Banderas, bekannt zu werden und Amerika bekam ihn zum ersten Mal auf der Kinoleinwand an der Seite von Madonna zu sehen. In dem Film „Im Bett mit Madonna“ (1991) trat er als das unwissende Objekt ihrer Begierde auf.

Seine erste ernst zu nehmende Rolle in einem amerikanischen Film hatte er jedoch in „Mambo Kings” (1992). Da er immer noch kein Englisch konnte, musste er seinen Text phonetisch lernen. Den endgültigen Durchbruch beim amerikanischen Massenpublikum schaffte er mit „Philadelphia” (1993). Banderas erntete viel Lob für seine einfühlsame Darstellung des Geliebten eines AIDS-kranken Anwalts, gespielt von Tom Hanks.

Melanie Griffith und Banderas trafen sich am Set von „Two Much – Eine Blondine zuviel“ (1996). Nach einer stürmischen Romanze und zur Überraschung aller heirateten sie im Mai 1996. Danach drehte Banderas seinen nächsten großen Film. Neben Madonna in der Hauptrolle tanzte und sang er in „Evita“ (1996). Im September 1997 bekamen Antonio und Melanie eine Tochter, Stella Del Carmen. Ein Jahr darauf  spielte Banderas in „Die Maske des Zorro” (1998) zusammen mit Catherine Zeta-Jones und Anthony Hopkins.

1999 führte Banderas zum ersten Mal Regie bei „Verrückt in Alabama”, einer schwarzen Komödie, in der sowohl er als auch seine Frau eine Hauptrolle übernahmen. Sein Debüt als Produzent gab er mit „The White River Kid” (1999) mit Bob Hoskins und Wes Bentley.

Er spielte neben Woody Harrelson einen ehrgeizigen Boxer in „Knocked Out – Eine schlagkräftige Freundschaft“ (2000) und einen reichen, kubanischen Farmbesitzer in „Original Sin“ (2001) mit Angelina Jolie. Nach mehreren vorausgegangen gemeinsamen Projekten arbeitete er 2001 wieder mit Robert Rodriguez zusammen. Die Familienkomödie „Spy Kids“ sowie alle Fortsetzungen (2002, 2003) konnten große Erfolge beim Publikum erzielen.

Er wandte sich daraufhin wieder Erwachsenenfilmen zu und spielte in Filmen wie in Brian De Palmas „Femme Fatale” (2002) und dem unseligen „Ballistic“ (2002). Der fleißige Banderas schaffte sogar noch einen dritten Film in diesem Jahr. Er spielte eine historische Rolle in der dramatischen Filmbiografie „Frida” (2002).

Wieder mit Rodriguez drehte er „Irgendwann in Mexiko“ (2003) mit Johnny Depp und Salma Hayek. In „Verschleppt” (2003), der im Buenos Aires der Perón-Ära spielt, arbeitete er mit Emma Thompson zusammen. 2003 stieg Antonio in eine neue Branche ein und erschien zum ersten Mal am Broadway in „Nine”, einem mit dem Tony Award ausgezeichneten Musical.

2004, 2007 und 2010 lieh Banderas seine Stimme dem Kater in „Shrek 2”, „Shrek der Dritte“ und „Für immer Shrek“. Es folgte die verwegene Fortsetzung „Die Legende des Zorro” (2005), wieder mit Catherine Zeta-Jones und Anthony Hopkins. Banderas stellte jedoch klar, dass er keinen weiteren Zorro Film drehen wolle. Weitere Projekte waren „Dance! Jeder Traum beginnt mit dem ersten Schritt“ und „The Code – Vertraue keinem Dieb“ (2009).

Über THE BIOGRAPHY CHANNEL:

Beliebteste Themen:

Früh gestorbenIconoclastsUnvergessen

TYPO3 Cumulus Flash tag cloud by TYPO3-Dienstleister - die TYPO3 Agentur (based on WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck) requires Flash Player 9 or better.