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BEN AFFLECK

Geboren am: 15. April 1972
Geburtsort: Berkeley, Kalifornien, USA

Benjamin Géza Affleck wurde als Kind des Schauspielers Timothy Affleck und der Lehrerin Chris Boldt geboren. Tims Beziehungen verhalfen ihm bereits als Jungen zu ersten Auftritten im Fernsehen. Im Alter von zwölf Jahren hatte er in der Serie „The Voyage of the Mimi“ (1984) seine erste kleine Rolle. Allerdings ließen sich Afflecks Eltern zu dieser Zeit scheiden, was den Jungen emotional sehr mitnahm.

Nach der Schulzeit, in der er bereits gemeinsam mit seinem Freund Matt Damon geschauspielert hatte, begann Affleck ein Studium an der Universität von Vermont. Dies beschloss er jedoch bald aufzugeben, um geradewegs nach Hollywood zu gehen. Anfang der Neunziger Jahre waren seine Karriereambitionen noch nicht mit Erfolg gekrönt. Er nahm eine Rolle in Richard Linklaters Klassiker „Dazed and Confused – Sommer der Ausgeflippten“ (1993) an, einer brillanten Comicstudie über Teenager aus den siebziger Jahren, in der auch Matthew McConaughey debütierte.

1995 erschien Affleck in Kevin Smiths „Mallrats“. Kevin Smith war so begeistert, dass er sich daran machte seinen nächsten Film um Affleck herum zu schreiben. „Chasing Amy“ (1997) handelte von einem Comicautor (Affleck), der sich in eine Lesbe (Joey Lauren Adams) verliebt.

Während seines Studiums hatte Matt Damon begonnen eine Geschichte zu schreiben, aber das Vorhaben auf Eis gelegt. Als er die Arbeit daran wieder aufnahm, beschloss er, aus der Erzählung ein Drehbuch zu machen und gewann Affleck für seine Idee. Sie nannten die Endversion „Good Will Hunting“. Noch bevor die beiden Freunde es wussten, hatte sich Miramax den Film vertraglich gesichert, Robin Williams und Regisseur Gus Van Sant wurden an Bord geholt und Damon und Affleck spielten die Hauptrollen in ihrem eigenen Drehbuch. Der Film spielte über 130 Millionen Dollar ein und verschaffte Affleck und Damon einen Oscar für das beste Originaldrehbuch.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt entstand großer Wirbel um das Duo - Damon bekam die Titelrolle in „Der Soldat James Ryan“ (1998) und Affleck spielte eine Hauptrolle in dem Erfolgshit „Armageddon“ (1998). Bald wurde Affleck mit Angeboten überhäuft. Wieder einmal zusammen mit Damon brillierte er in dem Kulthit „Dogma“ (1999), er spielte einen skrupellosen Dealer in „Risiko - Der schnellste Weg zum Reichtum“ (2000) und an der Seite von Gary Sinise einen Ex-Häftling in „Reindeer Games“ (2000).

Nachdem Affleck mit Gwyneth Paltrow in „Bounce - Eine Chance für die Liebe“ (2000) und in Billy Bob Thorntons „Daddy and Them - Durchgeknallt in Arkansas“ (2001) geglänzt hatte, spielte er in „Pearl Harbour“ (2001) an der Seite von Kate Beckinsale. Nachdem das Kriegsdrama von den Kritikern zerrissen worden war, verzeichnete „Spurwechsel“ (2002) überraschend wieder großen Erfolg. Auch Afflecks Rolle in „Der Anschlag“ (2002), in der er in Harrison Fords Fußstapfen tritt und die Figur Jack Ryan, fand die Begeisterung des Publikums.

2003 sah man Affleck als Matt Murdock in „Daredevil“ als Superheld in der Hauptrolle. Afflecks Rolle in dem Film „Liebe mit Risiko – Gigli“ (2003) sollte jedoch auf andere Weise Interesse wecken - nämlich durch die Beziehung zu seiner Filmpartnerin Jennifer Lopez. Die Medien konnten von dem Paar nicht genug kriegen und der Film wurde auf der ganzen Welt bis ins kleinste Detail diskutiert und in der Luft zerrissen.

Als nächstes erschien Affleck in John Woos Thriller „Paycheck - Die Abrechnung“ (2003) und arbeitete anschließend in „Jersey Girl“ (2004) wieder einmal mit Kevin Smith zusammen, der als Grundlage für den Film seine eigenen Erfahrungen als Vater nahm. 2006 arbeiteten die beiden für „Clerks II“ erneut zusammen.

Aber Oscargerüchte kamen erst wieder auf, als Affleck die Figur des George Reeves in „Die Hollywood-Verschwörung“ (2006) spielte, einen gescheiterten Kinoschauspieler, der erst etwas verspätet als Superman im Fernsehen berühmt wurde.

2007 folgte der Kriminalfilm „Gone Baby Gone - Ein Kinderspiel“, bei dem er als Produzent, Regisseur und Co-Autor fungierte. Basierend auf der Romanvorlage von Dennis Lehane und mit den Schauspielern Morgan Freeman, Ed Harris und Amy Ryan erweckt Affleck die düstere Bostoner Unterwelt zum Leben.

Als Schauspieler war er 2009 in der Beziehungskomödie „Er steht einfach nicht auf dich“ und dem politischen Thriller „State of Play - Stand der Dinge“ wieder auf den Kinoleinwänden zu sehen.

2005 heiratete Ben Affleck seine Freundin Jennifer Garner, die in „Daredevil“ (2003) an seiner Seite gespielt hatte. Im Dezember des gleichen Jahres kam ihre Tochter Violet Anne zur Welt, 2009 erblickte Seraphina Rose Elizabeth das Licht der Welt.

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