DIANE KEATON
Geboren am: 05. Januar 1946
Geburtsort: Los Angeles, Kalifornien, USA
Die amerikanische Schauspielerin Diane Keaton, gebürtige Diane Hall, wurde 1946 in Kalifornien geboren. Im Alter von 19 Jahren ging sie nach New York, um sich an der „Neighborhood Playhouse School of the Theatre“ zur Schauspielerin ausbilden zu lassen.
1968 gehörte sie zur Originalbesetzung des Broadway-Musicals „Hair“ und lernte im selben Jahr Woody Allen kennen. 1969 erhielt sie die Hauptrolle in seiner Theaterproduktion „Mach’s noch einmal, Sam“.
Ihr Filmdebüt gab sie 1970 mit „Liebhaber und andere Fremde“ und machte sich zwei Jahre später als Kay Adams-Corleone in „Der Pate“ (1972) einen Namen.
Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits mit Woody Allen liiert und stand 1972 für die Filminszenierung von „Mach’s noch einmal, Sam“ vor der Kamera. Ein Jahr später spielte sie in „Der Schläfer“ (1973) mit. Keatons Berühmtheit nahm mit „Die letzte Nacht des Boris Gruschenko“ (1975), einem weiteren Woody Allen-Film, und „Der Pate – Teil II“ (1974) beträchtlich zu.
Nach den beiden Filmflops „Und morgen wird ein Ding gedreht“ (1976) und „Ich will, ich will…vielleicht“ (1976) wandte sich Keaton wieder dem Theater zu und spielte in dem Off-Broadway Stück „The Primary English Class“.
1977 arbeitete Keaton erneut mit Woody Allen zusammen und drehte ihren vierten Film mit ihm, die kritische Gesellschaftskomödie „Der Stadtneurotiker“ (1977). Der Film und die Schauspielerin räumten bei der Oscarverleihung ab und wurden für den Besten Film des Jahres und die Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
Als nächstes stand sie für „Auf der Suche nach Mr. Goodbar“ (1977) vor der Kamera und kurz danach für zwei weitere Woody Allen-Filme, „Innenleben“ (1978) und „Manhattan“ (1979). Letzterer gilt als Allens Meisterstück.
Keaton begann eine Affäre mit Warren Beatty, der für die andere Hauptrolle in dem Film „Reds“ (1981) besetzt wurde. Nach ihrem Erfolg mit „Verbrecherische Herzen“ (1986) führte sie Regie bei ihrem erstem Film, der Dokumentation „Alles über Himmel und Hölle“ (1987).
Im gleichen Jahr landete sie mit „Baby Boom – Eine schöne Bescherung“ (1987) einen weiteren Kassenschlager und wurde wiederum von Woody Allen für eine Rolle in „Radio Days“ (1987) besetzt. Während sie jede Möglichkeit wahrnahm, als Regisseurin aktiv zu werden, spielte sie außerdem ihre Parts in „Der Pate – Teil III“ (1990) und „Vater der Braut“ (1991).
In den 90er Jahren führte sie Regie bei verschiedenen Musikvideos, einer Folge von „Das Geheimnis von Twin Peaks“ (1991) und dem Film „Entfesselte Helden“ (1995).
In „Club der Teufelinnen“ (1996) bildete sie mit Bette Midler und Goldie Hawn ein unschlagbares Trio. 1998 erhielt sie eine Oscarnominierung für ihre schauspielerischen Leistungen in dem Film „Marvins Töchter“ (1996).
Auch im neuen Jahrtausend blieb sie als Darstellerin, Regisseurin und Produzentin aktiv. 2003 wurde sie für ihre Rolle in „Was das Herz begehrt“ (2003) mit Jack Nicholson und Keanu Reeves erneut für einen Oscar nominiert und erhielt den Golden Globe.
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