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HARRISON FORD

 

Geboren am: 13. Juli 1942
Geburtsort: Chicago, Illinois, USA

Harrison Ford wuchs als Sohn eines Iren und einer Russin in Chicago auf. Dort besuchte er das Ripone College, an dem er seine erste Frau Mary Louise Marquardt kennenlernte. Da er kurz vor seinem Abschluss dem College verwiesen wurde, ging er nach Los Angeles, um dort sein Glück als Schauspieler zu versuchen. Bereits 1966 gelang es ihm, von Columbia Pictures unter Vertrag genommen zu werden und gab sein Kinodebüt in „Immer, wenn er Dollars roch“ (1966).

Durch Nebenjobs als Zimmermann konnte Ford es sich leisten, kleiner Rollen abzulehnen und auf die ganz großen zu warten. Den ersten Grundstein dazu legte er mit George Lucas´ Klassiker „American Graffiti“ (1973). Den endgültigen Durchbruch vollzog Ford vier Jahre später als er in „Krieg der Sterne“ (1977) die Rolle des Han Solo übernahm.

Der Sciene-Fiction-Blockbuster konnte enormen finanziellen Erfolg erzielen und zog zwei Fortsetzungen nach sich, „Das Imerpium schlägt zutück“ (1980) und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983), in denen Ford wiederum mitwirkte und sich eine internationale Fangemeinde aufbauen konnte.

Spätestens 1981 durch die Verkörperung des Indiana Jones in Steven Spielbergs und George Lucas´ „Jäger des verlorenen Schatzes“ avancierte Ford zu einem der gefragtesten Schauspielern Hollywoods. In die Rolle des Archäologen schlüpfte er in den Teilen „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ (1984), „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (1989) und „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ (2008) erneut.

Die besondere Popularität, die er als Actiondarsteller bereits erreicht hatte, konnte er auch in anderen Prokjekten fortsetzen. Mit Ridley Scotts „Blade Runner“ (1982) und „Der einzige Zeuge“ (1985), für den er eine Oscarnominierung erhielt, profilierten ihn zusätzlich. Auch Roman Polańskis „Frantic“ (1988) profitierte von dem Renommee Fords.

„In Sachen Henry“ (1991) und „Mosquito Coast“ (1986) trugen dazu bei, dass sich der Schauspieler auch als Charakterdarsteller einen Namen machen konnte. Weitere große Erfolge konnte er mit  Filmen wie „Das Kartell“ (1994), „Vertrauter Feind“ (1997) oder Wolfgang Petersens „Air Force One“ (1997) einfahren.

Auch im neuen Jahrtausend war der Schauspieler auf den Kinoleinwänden präsent. Neben seinem Auftritt in Indiana Jones spielte er in dem Horrorthriller „Schatten der Wahrheit“ an der Seite von Michelle Pfeiffer (2000), in der Actionkomödie „Hollywood Cops“ (2003) einen Polizisten und in dem Epsiodenfilm „Crossing Over“ (2009).

Seit 2002 ist Ford mit der Schauspielerin Calista Flockhart liiert, die er im Juni 2010 heiratete. Sie ist damit nach Mary Marquardt und der Drehbuchautorin Melissa Mathison seine dritte Ehefrau. Der Schauspieler hat vier Kinder und war 2009 der besteverdiendene Schauspieler.

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