LYNDA CARTER

Geboren am: 24. Juli 1951
Geburtsort: Phoenix, Arizona, USA
Schönheitskönigin, Schauspielerin, Sängerin, Kosmetikberaterin, und Amazone – All das sind Teile der Karriere von Lynda Carter.
Im Juli 1951 wurde sie als Tochter irisch- spanischer Einwanderer in Phoenix, Arizona geboren. Eigentlich wurde sie Linda Jean Cordoba Carter getauft, aber um etwas exotischer zu wirken, nannte sie sich später Lynda. Auch wenn sie bereits im Alter von fünf Jahren in Lew Kings Talentshow auftrat, begann ihre Karriere als Sängerin im Showgeschäft erst als sie ein Teenager war. Sie sang als Front-Frau diverser High School-Bands in der örtlichen Pizzeria, ehe sie schließlich im Alter von 17 Jahren zu "The Garfin Gathering“ wechselte.
Ihren ersten großen Auftritt hatte die Band als Eröffnungsaufführung in der Sahara-Lounge in Las Vegas – und das drei Monate lang. Aber Linda war in dieser Zeit noch minderjährig und deshalb durfte sie die Lounge nicht durch das Casino betreten, sondern musste immer durch die Hotelküche gehen.
Als die Gesangskarriere eher wenig erfolgreich war, entschied Lynda an einem Schönheitswettbewerb teilzunehmen. Mit ihrer wohlgeformten Figur und ihren wunderschönen blauen Augen war es ein Leichtes für sie Miss Phoenix zu werden. Weiter Misswahlen folgten und sie gewann die Titel Miss Arizona und letztlich auch Miss USA und Miss World.
1974 zog sie nach Hollywood und besuchte eine Schauspielschule. Ein nicht erfolgreiches Vorsprechen bei dem TV-Produzenten Larry Gordon führte allerdings zu einer Empfehlung seinerseits an seinen Kollegen Douglas Kramer, der gerade eine wundervolle Schauspielerin nach dem Vorbild einer Mary Tyler Moore, aber mit erheblich größeren athletischen Vorzügen suchte. Genauer gesagt suchte er nach einer Besetzung für die Rolle der „Wonder Woman“.
Lynda stach für diese Rolle 2000 Schauspielerinnen aus. Der Titel der Serie wurde zu einem Synonym für sie selbst. Der Pilot wurde im November 1975 gesendet und war äußerst erfolgreich. Auch wenn anfangs einige Stimmen innerhalb des Fernsehnetzwerks laut wurden, dass ihr freizügiges Superheldinnen-Kostüm vielleicht zu sexy sein könnte, so lief die Serie doch bis 1979. Die Serie wurde zunehmend kitschiger und spätere Episoden trugen Titel wie „Disko-Teufelchen“ oder „Gestohlene Gesichter“.
Kurz darauf war das Bild der Lasso wirbelnden Superheldin nicht mehr zeitgemäß und Lynda hatte mäßigen Erfolg mit TV-Auftritten und einer Detektivserie namens „50/50“ mit Loni Anderson. Nach einer kurzen Auszeit, in der sie sich um die Familie kümmerte, kehrte Lynda noch einmal zurück, unter anderem als Direktorin einer High School für junge Superhelden in einem Disney-Film.
Sendungen auf THE BIOGRAPHY CHANNEL:
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