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VIGGO MORTENSEN

Geboren am: 20. Oktober 1958
Geburtsort: New York, USA

Viggo Peter Mortensen ist der älteste Sohn von Grace und Viggo P. Mortensen. Sein Vater traf Mortensens Mutter, die in New York lebte, in Norwegen. Sie heirateten und zogen nach New York, wo Viggo Junior geboren wurde.

Die Familie zog anschließend nach Südamerika, wo der Vater Hühner- und Viehfarmen in Venezuela und Argentinien leitete. Das Paar bekam zwei weitere Söhne, Charles und Walter, bevor ihre Ehe zunehmend unharmonisch wurde. Als Mortensen sieben Jahre alt war, schickten ihn seine Eltern auf ein Internat. Er war elf, als sich seine Eltern trennten und seine Mutter die Kinder schließlich mit nach New York nahm.

Im Jahr 1976 machte Mortensen seinen Abschluss an der High School und ging auf die St. Lawrence Universität in New York. Dort studierte er Politik, Englisch, Spanisch und Dänisch. Nachdem er auch dort seinen Abschluss gemacht hatte, zog er nach Dänemark, getrieben von der Suche nach einem Sinn in seinem Leben. Er begann damit, Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben, während er eine Reihe von Gelegenheitsarbeiten annahm. Er verliebte sich 1982 und folgte seiner Freundin zurück nach New York.

Während er in den Vereinigten Staaten lebte, arbeitete Mortensen als Kellner und begann Schauspielunterricht zu nehmen. Er beteiligte sich 1982 an einem Theater Workshop von Warren Robertson und trat zunächst in zahlreichen Theaterstücken auf. 1985 hatte er mit einer kleinen Rolle in „Der einzige Zeuge“ von Peter Weirs sein Filmdebüt.

Er zog daraufhin 1987 nach Los Angeles und sicherte sich einen Auftritt in dem Film „Vasallen des Satans“ (1987). Später heiratete er die Sängerin Exene Cervenka, die er während der Dreharbeiten kennen gelernt hatte. Das Paar hat einen Sohn, Henry Mortensen, trennte sich jedoch nach zehn Jahren Ehe wieder.

Seit den 1990er Jahren ging Mortensens Karriere steil bergauf. Besondere Beachtung fand seine schauspielerische Leistung in Sean Penns Film „Indian Runner“ (1991). Außerdem war er in diesem Jahrzehnt noch in über 20 weiteren Produktionen zu sehen, zu denen unter anderem „Carlito´s Way“ (1993) neben Gene Hackman und Denzel Washington, „Portrait of a Lady“ (1996) mit Nicole Kidman und „Die Akte Jane“ (1997) an der Seite von Demi Moore zählen.

Im Jahr 1999 wurde Mortensen eine Rolle in der Verfilmung der Trilogie „Herr der Ringe“ (2001 – 2003), basierend auf den Romanen von J.R. Tolkien, angeboten. Trotz eines anfänglichen Zögerns, da er seinen Sohn nicht verlassen wollte, akzeptierte er das Angebot und begann sofort mit der Arbeit an dem Projekt. Der Erfolg machte ihn weltweit bekannt und bildete einen Höhepunkt in seiner Karriere.

Neben der Schauspielerei betätigt sich Mortensen zudem stark in der Kunst. So machte er als Schriftsteller von sich reden und veröffentlichte Bände mit eigenen Fotografien und Gedichten. Dazu gehören„Ten Last Night“ (1993), „Coincidence of Memory“ (2002) und „The Horse is Good“ (2004).

Auf die Erfolge der Tolkien-Trilogie folgten mehrere Hauptrollen. In „Hidalgo – 3000 Meilen zum Ruhm“ (2004) und „A History of Violence“ (2005) konnte er sein Können unter Beweis stellen. 2007 war Mortensen in „Tödliche Versprechen – Eastern Promises“ zu sehen. In der Produktion von David Cronenberg verkörpert er ein Mitglied der russischen Mafia und wurde aufgrund seiner Leistung unter anderem für einen Oscar nominiert.

2008 war er in „Appaloosa“ an der Seite von Renée Zellweger und „Good“ neben Jason Isaacs zu sehen. 2009 folgte das post-apokalyptische Drama „The Road“.

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