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Leben im Chaos

Immer montags um 20 Uhr

Riesige Geschirrberge, bis an die Decke gestapelte Müllsäcke und gehortete Essensreste: Die Wohnungen von Messies gleichen einem Horrorszenarium. Messies sammeln in der Regel unbrauchbare Dinge, können diese nicht wegwerfen und verlieren schließlich den Überblick darüber. Unordnung ist jedoch nicht das Hauptproblem. Gefährlich wird es erst, wenn unhygienische Zustände die Gesundheit der Bewohner negativ beeinflussen oder wenn der Brandschutz nicht mehr gewährleistet ist.

Das Messie-Syndrom als solches ist bislang noch nicht definiert und auch nicht im internationalen Krankheitskatalog enthalten. Trotzdem steht fest, dass es sich um eine psychische Erkrankung handelt, die nur mit professioneller Hilfe geheilt werden kann. Zudem ist das Messie-Syndrom häufig Teil anderer psychischer Störungen wie einer Demenz, Psychose oder Depression. Der einzige Ausweg ist die Hilfe von ausgebildeten Psychologen, die versuchen, das Vermüllungssyndrom der Betroffenen zu therapieren und sie in ein normales Leben zurückzuführen. Unterstützung erhalten die Messies zudem von ihren Angehörigen, die auch nach der psychologischen Therapie darauf achten, dass ihre Lieben nicht wieder in ihre alte, chaotische Lebensweise zurückkehren.

Sehen Sie die Folgen der sechsten Staffel von "Leben im Chaos" und begleiten Sie die Betroffenen jeden Montag um 20 Uhr auf ihrem schwierigen Weg zurück in ein - im wahrsten Sinne - geordnetes Leben.

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